Tag 18: Die Heiligen Drei Könige - Neue Wege gehen

Stimmen aus der Gemeinde

Frage 1:  Gab es schon Situationen in deinem Leben, in denen du das Gefühl hattest, das Gott nicht da ist bzw. nicht für dich da ist? Möchtest du davon berichten?

Jein. Ich muss das gerne anders formulieren, um darauf zu antworten. Als ich Gott noch gar nicht kannte, da war mir auch nie bewusst, dass er überhaupt "da" ist. Aber als ich ihn kennen gelernt habe, habe ich immer gemerkt, er ist da. Dieser Gott, der alles geschaffen hat, ist immer da. Auch in der Bibel - nach meinem Verständnis - ist Gott immer da. Für mich gipfelt das Ganze als Verdeutlichung im "Verlorenen Sohn". Gott ist da, er wartet auf uns, aber manchmal laufe ich weg.
Und Weglaufen... da bin ich gut drin. ... (wie es weiter geht siehst du in der PDF-Datei unten auf der Seite)

Frage 2: Wie begegnest du Jesus persönlich in deinem Alltag?

Unterschiedlich. Ich kann schlecht stillsitzen, daher mache ich sehr gerne Lobpreis oder gehe spazieren. Gott/Jesus ist für mich wie ein Kumpel; ich rede, argumentiere - manchmal streite ich auch - oder bin im Lobpreis. Aber: Außerhalb davon ist Gott in meinem Alltag. Das versuche ich zumindest. Ihm den Raum zu geben in jeder Situation durch mich zu wirken. Das kann ich nicht immer - meistens selten. Ich habe manchmal keine Geduld oder traue mich nicht, anderen von meinem Glauben zu erzählen, manchmal ist es mir wichtiger gut dazustehen oder Recht zu haben, auch wenn es eigentlich gar nicht darum geht. ... (wie es weiter geht siehst du in der PDF-Datei unten auf der Seite)

Frage 3: Gibt es eine Situation/ Begegnung mir Gott die dich geprägt hat? Oder die beweist, dass es Gott wirklich gibt?

Beweisen, dass es Gott gibt, kann ich nicht. Habe ich Gott in meinem Alltag erlebt? Ja, vielseitig. Ich bin zum Glauben gekommen, mit 15, als ich einen Moment hatte, wo ich gesagt habe "Entweder gibts dich und du stellst mein Leben auf den Kopf, oder dich gibts nicht". Ich wollte nie Karriere machen - meine Laufbahn (siehe oben) sagt was Anderes. Warum? Weil das ein Geschenk von Gott ist. Meine derzeitige Wohnung habe ich bekommen, weil mein Bruder gedacht hatte, ich suche eine, das einem Kumpel auf der Baustelle erzählt hat. Der Kumpel wiederum hat eine Schwester deren Freundin Vermieterin meiner jetzigen Wohnung ist. Das kam für mich wie aus dem Nichts. Als ich die Möglichkeit hatte eine Dozentenstelle anzunehmen, habe ich im Gebet festgelegt, dass ich das nur mache, wenn ich meine Hauptstelle von 80% auf 70% reduzieren kann (um für die Jugend- und Theaterarbeit noch Zeit zu haben). Ich habe meinem Chef davon erzählt und der meinte sofort "Geniale Idee. Das machen wir. Und dein Gehalt heben wir so an, dass du keinen Verlust machst".  ... (wie es weiter geht siehst du in der PDF-Datei unten auf der Seite)

Fabian Kunzke

Hier findest du das komplette Interview (es lohnt sich rein zu lesen und zu sehen, was Fabian noch alles zu erzählen hat):

 

Die vorherigen Tage findest du hier!

• Zum Buch • Die Kampagne •