Rückblick Israel

Ende August war es endlich so weit: nach über 3 Jahren der Planung und einer zweimaligen Verschiebung konnte unsere Reise nach Israel beginnen! Und es ging gleich zur Sache: direkt am nächsten Tage sind wir entlang des Mittelmeers in Richtung Norden nach Haifa gefahren. Dort haben wir uns einen Überblick über die Stadt verschafft und sind dann weiter auf den Karmel gefahren. Am Ende der Bergkette liegt die bekannte Opferstätte, wo Elia gegen die Baalspriester gekämpft hat. Wir erinnern uns: obwohl das Holz komplett nass war, war es für Gott ein leichtes das Opfer komplett zu verzehren. Für die Baalspriester ging es bekanntlich nicht gut aus.

Danach waren wir auf einem Stadtrundgang in Akko unterwegs: viele Gebäude aus der Zeit der Kreuzritter stehen noch und können besichtigt werden. Verrückt, was für Schlachten von hier aus geplant wurden, um Jerusalem immer wieder von den Moslems zu befreien. Abend ging es dann für die nächsten 3 Nächte in unser Hotel direkt am See Genezareth. Dort begrüßten uns sehr heiße Temperaturen, selbst der See und der Pool waren nicht wirklich eine Abkühlung. Für die Kinder war es genial, denn in so einer großen Gruppe macht das Schwimmen und Schnorcheln umso mehr Spaß! Leider ist es keinem von uns gelungen auf dem See zu laufen 😉.

 

Von hier aus starteten 2 Tagestouren: Am ersten Tag hatten wir das Vergnügen mit einem messianischen Juden auf seinem Boot den See Genezareth zu erleben. Der Lobpreis mitten auf dem See war ein guter Start in den Tag! Danach ging zum Berg der Seligpreisungen und der Kirche der Brot- und Fischvermehrung sowie der Ausgrabungsstätte von Kapernaum. Am nächsten Tag fuhren wir an den Quellfluss des Jordans ganz im Norden direkt an der Grenze zu Syrien. Dort soll Jesus Petrus gefragt haben, wer er denn glaubt, dass er sei. Petrus hat geantwortet, dass Jesus der Messias ist! Nach einer tollen Wanderung bis zu einem Wasserfall ging es weiter auf die Golanhöhen. Politisch und militärisch aus israelischer Sicht eine sehr spannende Angelegenheit.

Weit ging es in Richtung Jericho. Dort haben wir die Taufstelle von Jesus besichtigt, wo sich ebenfalls der Übertritt der Israeliten ins gelobte Land unter der Führung von Josua zugetragen haben soll. Danach ging es mit der Seilbahn auf den Berg zur UNESCO-Welterbestätte Masada. Hier war einer der Paläste von Herodes und später haben sich hier die letzten Juden vor den Römern verschanzt, welche die Festung Jahre später nach dem Bau einer riesigen Rampe einnahmen.

Am Nachmittag durften wir was Einzigartiges erleben: am tiefsten Punkt der Erde schwebten wir durch das Salzwasser des Toten Meeres! Das ganze bei heißen Temperaturen sowohl in der Luft als auch im Wasser.

Am Abend führte uns der Weg nach Jerusalem, wo wir wieder für 3 Nächte in einem Kibbuzhotel mit direktem Blick auf Bethlehem unsere Bleibe gefunden haben. Von dort aus haben wir Jerusalem erkundet. Neben dem Ölberg, dem Garten Gethsemane, der Klagemauer und der Grabeskirche waren wir auch im Gartengrab. Am nächsten Tage ging es in die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Das ist wirklich schwer zu ertragen, insbesondere die Gedenkstätte für die ca. 1,5 Mio. ermordeten Kinder. Der Weg führte uns über die Knesset (israelisches Parlament) auf den jüdischen Markt. Danach haben wir den letzten gemeinsamen Abend am Pool bzw. in unserer Abendrunde genossen.

Am nächsten Morgen ging es für ein Teil der Gruppe leider schon zum Flughafen, 14 Teilnehmer durften sich noch auf eine dreitägige Verlängerung am Meer in Netanya bzw. Tel Aviv freuen.

Insgesamt war es eine sehr spannende Reise mit einer großartigen Gruppe und vielen eindrücklichen Erlebnissen!